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Parapente Piz Palü

Parapente Piz Palü

Conditions Optimales

Dir. vent :
Vent: Mini: 15| Maxi 25 kmh Rafale Max : 35 kmh

Description

H approx 3900 m / difficult
rating 1/6
paraalpinismus, selten genutzt, nur für Spezis.
Direct link to www.xcontest.org flights
Region: null - SwitzerlandSee flights near this point [ 4 ]Site record : 12.0 kmLink to more information : -
function cIt(iIP)
http://www.paraalpin.de/piz_palue_3905m.htm
Der Aufstieg zum Gipfel beginnt aber nicht am Morteratsch sondern an der Talstation der Diavolezza Seilbahn wenige Kilometer nördlich des Berninapasses. Der Höhenunterschied zur Diavolezzahütte, die eigentlich mehr ein Hotel ist und sich direkt an der Bergstation befindet, beträgt knapp 900 Höhenmeter. Wer für den Palü nicht akklimatisiert ist sollte diese Strecke zu Fuß gehen um sich wenigsten ein bisschen an die Anstrengung in dieser Höhe zu gewöhnen. Die Diavolezzahütte ist bei Hochtouren tauglichem Wetter permanent überfüllt und ein Anruf zwecks Reservierung kann in keinem Fall schaden. Hier befindet man sich bereits auf knapp 3000 Meter und ohne Höhenanpassung merkt man bereits, dass der Gang über die Treppe etwas schwerer fällt. (kann aber auch am Bier oder am ausreichenden Essen liegen).
Der neue Tag ist gerade mal 4 Stunden alt und der Wirt bläst bzw. klopft bereits zum Frühstück. Warum so früh wegen gut 900 HM? Der Weg zum Gipfel weist keine konstante Steigung auf, Spalten müssen oft zeitraubend umgangen werden und durch das geringere Angebot an Sauerstoff in dieser Höhe zwingt wohl jeden auf den ersten Gang zurückzuschalten.
Der Aufstieg beginnt an der Diavolezza in Richtung OSO. Wer hier nach Schildern oder Markierungen sucht die einem den Weg in Richtung Piz Palü zeigen sollen, der kann lange suchen. Jeder Steinhaufen der ein Stück über die Diavolezza Bergstation hinausragt ist beschildert und alle 10 Meter markiert der Palü aber nicht. Die Bergführerschaft der Gegend hat voller Erfolg dafür gesorgt, das Leben den führerlosen Alpinisten schwer zu machen.
Nach wenigen Gehminuten kommt man zu einer Holztreppe die einem den Abstieg über einen Felsklotz erleichtert, gleich danach steht man an der Bergstation eines nur im Winter betriebenen Sesselliftes. Und hier aufgepasst!! In der Dunkelheit kann man trotz Stirnlampe ganz schlecht erkennen, dass sich die Wege hier gabeln. Der gut markierte Weg der links abzweigt führt bergauf zu einem der besagten Steinhaufen, rechts der nicht markierte anfänglich leicht bergab führende zum Piz Palü. Erst nach einiger Zeit ist der Pfad mit einigen Steinmännchen gekennzeichnet. Ohne Höhe zu gewinnen umgeht man den Piz Trovat und landet nach ca. einer Stunde Gehzeit auf dem Persgletscher. Nun ist anseilen angesagt. Es geht zwar noch relativ flach und fast Spaltenfrei weiter aber schon bald zeigt der Persgletscher, dass auf ihm nicht zu spaßen ist. Große Löcher und Spalten tun sich auf und müssen umgangen werden aber das Ergebnis der Naturgewalten ist tief beeindruckend und von gewaltiger Schönheit. Nach dem ersten Eisbruch wird das Gesicht des Gletschers etwas zahmer und der im Schnee eingetretene Weg führt über eine mäßig steile Flanke in gleichmäßiger Steigung nach oben. Kurz unterhalb des Grates wird´s aber noch einmal beeindruckend. Löcher und Spalten in denen ganze Einfamilienhäuser Platz hätten tun sich auf und müssen im Zick Zack und rauf und runter durchquert werden bis man den Grat auf 3726 Meter erreicht (Skidepot). Wem da bereits die Puste ausgeht oder befürchtet, dass der Wind am Gipfel zu stark ist, der kann hier bereits starten.
Der erste Teil der noch knapp 200 verbleibenden Höhenmeter sind noch mal ganz schön kräftig. Eine ca. 35 - 40 Grad steile Flanke ist zu bewältigen. Mit dem schweren Gepäck auf dem Buckel sicherlich eine Herausforderung an die Kondition. Hat man den Ostgipfel auf 3882 Meter erreicht ist physisch das gröbste erledigt. Der Gipfelgrat zum Hauptgipfel bedeutet mit seiner mäßigen Steigung keine besondere körperliche Herausforderung mehr. Wer aber nicht mit absoluter Schwindelfreiheit gesegnet ist wird hier ein Problem bekommen. Steile abfallend Flanken beiderseits des Grates erlauben keine Fehltritte. Ein Abrutschen kann fatale Folgen haben.
Um so erfreulicher nach dem schweren Aufstieg ist der Anblick eines wunderschöner Startplatzes wenige Meter westlich des Gipfels. Kommt der Wind dann noch leicht aus nordwestlicher bis nordöstlicher Richtung ist alle Anstrengung sofort vergessen.
Ist der Wind hier oben zu stark kann man auch wie schon erwähnt östlich des Ostgipfels am Skidepot starten oder man geht weiter zur Bellavistascharte westlich vom Piz Palü. Bei einem Start von der Bellavistascharte weiß ich allerdings nicht ob man die Landewiesen am Berninahaus erreicht.
Landemöglichkeiten gibt es zwei: Wer einen Flug über diese gigantische Gletscherwelt bis ultimo genießen möchte der kann am Ende des Morteratschgletschers landen. Das Gelände hier ist voll mit riesigen Steinblöcken und für Landungen mit dem Gleitschirm nicht besonders geeignet. Es führt hier aber ein Gletscherlehrpfad von Morteratsch bis zur Gletscherzunge. Zum Ende hin ist dieser Weg ziemlich flach und gerade und kann theoretisch zur Landung genutzt werden. Hierbei ist unbedingt zu beachten, dass sich an schönen Tagen natürlich sehr viele Menschen tummeln und Gefahr der Kollision besteht. Dies ist in jedem Fall zu vermeiden.
Zum anderen ist zu beachten, dass auch bei Nordwind, mit hoher Wahrscheinlichkeit in Bodennähe der abfliesende Gletscherwind vom Süden zum Einsatz kommt. Wie hochreichend dieser ist, hängt natürlich von mehreren Faktoren ab. Wer beabsichtigt hier zu landen sollte sich diese Landemöglichkeit unbedingt ansehen und vielleicht einen Windsack so positionieren, dass er nicht geklaut wird. Man muss ab hier noch ca. eine halbe Stunde nach Morteratsch absteigen und kann mit der Bahn zur Diavolezza Talstation fahren.
Eine zweite deutlich bessere Landemöglichkeit gibt es an der Talstation der Diavolezza Seilbahn. Und zwar einmal am Gasthof Berninahaus ca. 500 Meter nördlich der Talstation. Hier gibt es zwei Wiesen die allerdings landwirtschaftlich genutzt werden. Und einmal ein paar hundert Meter südlich der Talstation. Hier landet man auf einer länglichen Wiese zwischen einer Stromleitung und der Passstrasse. Eine Windfahne hängt direkt an der Talstation der Bahn und eine am Berninahaus. Die Wiesen sind alle groß genug ich kann mir aber vorstellen, dass der Talwind in den Sommermonaten bei einer späteren Landung ganz schön kräftig sein kann.
Flugrouten: Sowohl bei einem Start vom Gipfel als auch vom Grat auf 3726 Meter msl reicht die Höhe leicht aus, um über die Trovatscharte in Flugrichtung rechts der Diavolezza Bergstation den Landeplatz am Berninahaus zu erreichen. Bei einem Gipfelstart kann auch über den Morteratschgletscher um den Munt Pers zum Berninahaus geflogen werden.
Alternative Flugroute:
Sollte der Wetterbericht mit der Windrichtung total versagt haben (wie so oft) und der Wind kommt aus südlicher Richtung kann man vom Gipfel auch in diese Richtung starten. Ich habe dieser Flugrichtung leider zu wenig Beachtung geschenkt aber ich glaube, dass auch auf dieser Route die Diavolezza Talstation erreicht werden kann. Wenn nicht, gibt es sicherlich Landemöglichkeiten am Biancosee am Berninapass oder Richtung Poschiavo. Man tut sicherlich gut daran die Gegend vorher zu besichtigen.
Vorrausetzungen für die Tour:
in erster Linie hochalpine Erfahrung sowohl in bergsteigerischer Hinsicht als auch im Fliegen. Hochalpine Grundausrüstung (Steigeisen, Eispickel, Seil) gehören genauso dazu wie eine entsprechende Kondition und Erfahrung in der Spaltebergung.
Info Piz Palü
Lage Schweiz, Oberengadin, Berninagruppe
Ausgangspunkt Diavolezza Talstation
Stützpunkte Diavolezza Hütte
Höhenunterschied gesamt 1800 HM von der Hütte zum Gipfel 930 HM
Startrichtung NW - NO und SSW
Landeplatz kein offizieller LP, Landemöglichkeit am Berninahaus und Ende des Morteratschgletschers
N046° 22' 42.72"   E009° 57' 29.23"© paraglidingspots.com · last update 7/2022Feedback / Correction
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